Eine Falte ist die Verbiegung oder Krümmung einer oder mehrerer geologischer Grenzflächen wie etwa der Schichtung von Sedimentgesteinen oder der Kontaktflächen eines magmatischen "Ganges" zu seinem Nebengestein. Faltung ist der Prozess der Faltenbildung, bezeichnet in der "regionalen" und "historischen Geologie" jedoch zusätzlich voneinander abgrenzbare "gebirgsbildende" Ereignisse.
Bei einer Faltung werden Gesteins-"Schichten" durch Druck von außen zumeist wellenförmig verformt. Nach dem mechanischen Verhalten der Gesteinsschichten bei der Verfaltung unterscheidet man: ** kompetente Gesteine; meist dickbankige, harte Gesteinsschichten, die einer Verformung massiven Widerstand entgegensetzen und deshalb ihre Mächtigkeit auch bei hohem seitlichem Druck nur minimal ändern, beispielsweise Kalkstein ** inkompetente Gesteine; plastische, leicht verformbare "Ton-", Mergel- oder Salzschichten
Wird ein Sedimentgestein mit abwechslungsweise kompetenten und inkompetenten Schichten verformt, so „fließt“ ein Teil der inkompetenten Matrix in die Faltenscharniere.
Bei relativ homogenem Untergrund bilden sich Biegefalten, bei stark in der Festigkeit variierenden Schichten entstehen Scherfalten oder bei kleinskaligen Bewegungen in sehr mobilem Gestein wie etwa Magmaschmelzen Fließfalten. Der ganze Artikel auf Wikipedia.org |
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